Die Bedeutung von Innenausbau & Einrichtung für ein gesundes Lebensumfeld.

Nehmen Sie sich Zeit für diese Seite - es geht um IHR gesundheitliches Wohlbefinden.

Innenausbau und Einrichtung sind oftmals vernachlässigte Komponenten für ein gesundes Lebens- und Arbeitsumfeld. Wenn Sie ein gesundes Haus gebaut haben, sollten Sie dann auch den Rest richtig machen.

Kaufen Sie nur gute Innenausstattung ohne Ausgasungen schädlicher Substanzen.

  • Sie leben gesund? 
  • Sie treiben Sport? 
  • Sie pflegen eine gesunde Lebensweise? 
  • Sie setzen auf biologische Nahrung?

Dann sollten Sie in den eigenen 4 Wänden auch noch gesund leben, damit Ihre Bemühungen nicht durch ein ungesundes Lebensumfeld ad absurdum geführt werden!

Wenn Sie die auf dieser Seite genannten Anregungen annehmen und sich daran orientieren (und zwar ohne Übertreibung und Angst) dann können Sie auch an die eingangs aufgezählten wichtigen Dinge denken.

 

Innenausbau & Einrichtung sind nach der Fertigstellung oftmals vernachlässigte aber äußerst wichtige Komponenten für ein gesundes Lebens- und Arbeitsumfeld.

Leicht können sich die Nutzer selbst in eine ungesunde Situation bringen, weil sie einfach zu wenig informiert werden.

Daher machen wir hier auf ein paar wichtige Punkte aufmerksam:

    1. Augen auf beim Kauf von Ausstattung und Möbeln, Teppichen und Heimtextilien etc..
    2. Vermeiden Sie selbst erzeugten Elektro-Smog durch falsche Gerätenutzung.
    3. Zum Beispiel: Verwenden Sie Festnetz-Internet anstatt WLAN das noch dazu Tag und Nacht eingeschaltet ist. 
    4. Sorgen Sie selbst für möglichst wenig bzw. in der Nacht für KEINE Belastung: Wenn sie schon WLAN als unverzichtbar befinden, dann in der Nacht ausschalten, AUCH DIE Handys aus etc.
    5. Verwenden Sie für Holzpflege biologische Mittel (Böden, Möbel, Terrassenböden etc.) unter Beachtung der Verarbeitungstipps.
    6. Verwenden Sie biologische Farben für Holz und Wände.
    7. Achten Sie auf biologische Putz- und Pflegemittel.
    8. Übertreiben Sie es nicht mit der vermeintlichen Sauberkeit durch überzogenen Einsatz von Chemiebomben (Desinfektionsmittel) und recherchieren sie im Netz. Anerkannte Experten raten in fundierten Dokus davon ab und erklären warum.
    9. Schaffen Sie sich wirklich gute Schlafsysteme (Bett, Unterbau und Matratzen) an. Es gibt viel mehr Anbieter von guten Produkten, als SIE irgendwelche Produkte durch die TV-Werbung kennen.
    10. Kaufen Sie NIE BILLIG, sondern preiswert.

    11. Investieren Sie in Qualität. Diese kann sich auf Ihr Wohlbefinden unglaublich positiv auswirken. Im schlimmsten Fall schaden Sie sogar Ihrer Gesundheit durch schlechte Billig-Produkte.

Helmut Kolaric, Gründer der BBM Graz

Nutzen Sie unsere Experten-Beratungen zu den Themen Schimmelpilze, E-Smog und Umweltgifte, intelligente Haustechnik, Planung und Grundrissgestaltung, Brandschutz & Sicherheit u.v.m.

Wie erreiche ich einen behaglichen, gesunden Wohn-, Schlaf- oder Aufenthaltsraum?

Alle paar Jahre wieder schreibe ich die Fixpunkte, die zum „gesunden Wohnen“ führen, zusammen. Diese Ausführungen sind nur ein kleiner Abriss aus einer Beratung, die ein geprüfter, fachkundiger Bauberater aus unserem Netzwerk abgeben kann.


  • Temperatur: Außenwände die an den Rauminnenseiten  um 4°C kühler sind als die Raumtemperatur, fühlen sich kalt an und es kommt zu  Zugerscheinungen. Der Körper verliert Wärme durch/an die kalte Wand.  
  • Lösung: Im schlecht gebauten Altbestand die Außenwände mit natürlichen  Dämmstoffen dämmen oder fallweise eine ökologische Innendämmung anbringen. Im Neubauten erreichen die mit den von uns empfohlenen Baustoffen für massive Wände, die bis zu 50cm dick sein können, die richtige Dämmeigenschaften. Dickputze innen und außen, fördern eine behagliche Innenwandtemperatur. Fenster mit einem U-Wert von 0,55W/m²K sollen in Größe und Himmelsrichtung angepasst sein. Kleine Fenster im Norden und Osten,  größere Fensterflächen im Süden und Westen. Dabei ist auf die Beschattung  während der heißen Sommertagen Rücksicht zu nehmen.  
  • Innenraum: Merksatz: fünf Sechstel der Oberflächen  sollen diffusionsoffen sein!  
  • Luftqualität: Pro Person sollen 25m³ Raumluft pro  Stunde ausgetauscht werden. Beispiel: ein Schlafraum mit 20m², 2,5m hoch =  50m³. Bei einer Bewohnung von 2 Personen muss nach einer Stunde frischer  Sauerstoff zugeführt werden. Fazit: eine zentrale Lüftungsanlage mit  Wärmerückgewinnung ist für jeden Schlafraum zu empfehlen. Für nachträglichen  Einbau gibt es verschiedene dezentrale Produkte.
  • Wände: Bei einer noch so massiven Wand wird die  Qualität erst durch den Innenausbau deklariert. Holz, naturbelassen, gelaugt, geseift, geölt oder gewachst, erzeugt diffusionsoffene Flächen.
  • Putze: Lehm-,  Kalk- oder Kalk-Gipsputze sollen mit Naturfarben wie Kalk-, Silikat- oder Naturharzfarben gemalt werden. Die antistatische Oberfläche hat eine  wesentlich längere Standzeit und garantiert keine schädlichen Ausgasungen.  
  • Böden: Bodenbeläge, die fix mit einem Estrich  verklebt sind, können die Bewohner nicht entlasten, sondern belasten  auf  mehreren Ebenen. Venenschmerzen und Rückenschmerzen sind oft Langzeitgolgen. Die Lösung sind schwimmende Fertigparkette oder auf  Polsterhölzern gelagerte Massivholzböden. Wenn diese Oberflächen geölt und  gewachst oder gelaugt und geseift werden, sind sie fußwarm und behaglich. Auch die Reinigung und Sanierung ist problemlos möglich.  
  • Möbel & Textilien: Bei der Einrichtung ist auf  die Qualität der Materialien besonders zu achten. Ausgasungen aus Spanplatten, Klebern und Textilien beinträchtigen die Luftqualität und führen oft zu erheblichen Befindlichkeitsstörungen. Auch bei der Wahl der Farben an den  Wänden und Textilien, sollte auf eine harmonische Zusammenstellung geachtet  werden.

Das Zusammenwirken aus Bausubstanz, Raumwärme, Luftqualität und Einrichtung, unter Bedachtnahme der optimalen Proportionen, sind wichtige Aspekte für „Das gesunde Haus“!

Karl Kukovetz, Mitbegründer BBM Graz